Googles KI erkennt kranke Pflanzen

Der US-amerikanische IT-Gigant Google will auch bei der Automatisierung der Landwirtschaft mitwirken.

Mittels der Künstlichen Intelligenz hat man die Medizin vorangebracht, hilft dem US-Militär bei der Aufklärung und ermöglicht auch das Autonome Fahren. Gerade in der Zusammenarbeit mit dem Militär hat man einige ethischen Grundregeln erstellt. Dies gilt aber nur für den militärischen Bereich.

Tenseflow erkennt Pflanzenkrankheiten

Tenseflow erkennt Pflanzenkrankheiten. Quelle: Google

Aber die Einsatzmöglichkeiten sind breiter gefächert und so will Google wohl auch beispielsweise in die Landwirtschaft einsteigen. Die Künstliche Intelligenz von Google hat derart ein neues Aufgabenfeld gefunden.

Man hat der Künstlichen Intelligenz – Tenseflow genannt – beigebracht, pflanzliche Krankheiten zu erkennen. Dafür gibt es die Software-Entwicklung PlantMD. Die Künstliche Intelligenz im Hintergrund analysiert Bilder, die Pflanzen zeigen. Die Bilder können von Smartphones gemacht werden und fokussieren vor allem die Blätter der jeweiligen Pflanze. Die Analyse hilft dabei, Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Ein entsprechendes Projekt wird derweil bereits an den Maniok Plantagen in Tansania durchgeführt. Dabei soll die KI vor allem dabei helfen, den Anfang des Krankheitsverlaufs zu erkennen, denn zu diesem Zeitpunkt hat man noch die besten Chancen, der Pflanze zu helfen. So spart man sich vor allem Zeit und ist effizienter, denn auf diese Weise können mehr Pflanzen behandelt werden.

Die Basis der Technik ist wie immer bei der Künstlichen Intelligenz ein großer Datensatz von kranken und gesunden Pflanzen. Derart wurde die Künstliche Intelligenz trainiert.

Weitere Projekte, bei denen Google eine Künstliche Intelligenz einsetzen möchte, sind zur frühzeitigen Erkennung von Waldbränden oder zur Erkennung von illegaler Vernichtung des Regenwalds.

Mitteilung des Konzerns und GWB

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