Google: Mehr Akzeptanz bei KI

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Google will die Künstliche Intelligenz erst einsetzen, wenn man sie erklären kann.

Der IT-Konzern Google hat verkündet, dass man die Künstlichen Intelligenzen erste dann auf relevanten Gebieten verwenden wird, wenn man genau weiß, wie sie funktionieren.

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Es ist immer noch so, dass man zwar weiß, dass die Künstliche Intelligenz zu einem richtigen Ergebnis kommt, jedoch ist es unklar, wie sie das macht. Wie lernt eine Künstliche Intelligenz – das weiß man nicht. Die Hidden Layers, so der Name der Ebenen, auf denen das maschinelle Lernen stattfindet, sind quasi Blackboxen.

Nicht nur Google arbeitet aber daran, das herauszufinden. Solange das aber nicht geklärt sei, so der Chef von Google gegenüber den Medien, werde man die Technologie beispielsweise in der Medizin nicht anwenden. Die Systeme müssten komplett vom Menschen kontrollierbar sein, derart könnte man sicherstellen, dass die menschlichen Regeln gelten.

Das betrifft auch den Einsatz der Künstlichen Intelligenz im Bereich des Autonomen Fahrens. Diese Technologie birgt den Schlüssel zum Erfolg. Derart will man zuerst wissen, wie die Entscheidungen in den Hidden Layers getroffen werden.

Außerdem soll die Datenverarbeitung der Künstlichen Intelligenzen dezentralisiert werden. Die Daten sollen auf den einzelnen Geräten verarbeitet werden. Damit würde man auch den Datenschutzvorgaben näher kommen. Demnächst will Tesla, Gerüchten zufolge, einen KI-Chip auf den Markt bringen.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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