GM: KI im Speicher für autonomes Fahren

GM: KI im Speicher für autonomes Fahren

Der Hersteller General Motors entwickelt mit Untether AI eine verbesserte KI zur Sensorauswertung.

Das Unternehmen Untether AI entwickelt KI-Interferenzberechnungen, die im Speicher ablaufen. Dafür will man nun mit dem Hersteller General Motors zusammenarbeiten. Das Projekt wird von der Regierung von Ontario unterstützt und soll die Wahrnehmungssysteme des autonomen Fahrens auf die nächste Ebene hieven.

Laut Untether AI stammen mehr als 90 % des Stromverbrauchs der KI aus der Bewegung von Daten. Untether AI verschiebt das Rechenelement dorthin, wo die Daten gespeichert sind – im Speicher. Dadurch wird der Stromverbrauch für die Datenübertragung um das Sechsfache reduziert. Dies ist die Innovation, womit die Rechendichte bereitgestellt werden kann.

Das Kernstück der einzigartigen At-Memory-Rechenarchitektur ist die Speicherbank 385 KB SRAM mit einem 2D-Array aus 512 Verarbeitungselementen. Mit 511 Arrays pro Chip bietet jedes Gerät 200 MB Speicher und damit genug, um einige Netzwerke in einem einzigen Chip zu betreiben.

Die Vereinbarung zwischen Untether AI und GM für die Verwirklichung eines solchen Systems für autonomes Fahren wird von Ontario mit einer Million US-Dollar unterstützt. Das erklärte Ziel des Projekts ist es, die Leistung autonomer Fahrzeuge zu steigern und den Stromverbrauch der Systeme zu reduzieren, womit auch die Batterielebensdauer erhöht wird. Insgesamt will man also auch die Kosten für das autonome Fahren drücken.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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