GM & Internet im Auto

Die Vernetzung der Fahrzeuge wird überall vorangetrieben, doch bleibt die Frage der Kosten und des Profits. GM hat seine Strategie verraten.

Für das Infotainmentsystem, für die Emails und künftig vermehrt auch für die Assistenzsysteme – für diese Sachen und mehr benötigt man Internet im Auto. Was bisher mit dem Smartphone gemacht wurde, soll in Zukunft über das Auto geschehen.

Seit einiger Zeit haben Autos eine LTE (4G) Verbindung, GM will viele Modelle bis 2016 mit 4G ausrüsten. Die Installation der dafür nötigen Hardware muss wieder eingefahren werden. Nun behauptet GM man würde damit rund 350 Millionen US-Dollar machen können, das Stichwort ist OnStar. Zusammen mit AT&T, die ebenfalls mit BMW, Nissan oder Audi kooperieren, hat man schon seit 2013 Erfahrungen gemacht. Mit OnStar will GM bei jeder Transaktion mitverdienen.

Aus dem Hause IHS glaubt man an einen Erlös von 439 Millionen US-Dollar in den nächsten drei Jahren. Bis 2020, so ein Analyst von Gartner, werden 80 Prozent der Autos mit einer Internetverbindung ausgestattet sein, was ein Zehntel der Gewinne der Autobauer ausmachen wird. Bei Cisco Systems geht prognostiziert man mit den In-Car Features einen Profit von 300 US-Dollar pro Tag und Auto.

Quelle

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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