GM Genehmigung könnte noch kommen

Der Hersteller General Motors erhielt aufgrund der ineffizienten Behörden keine Genehmigung?

Erst letzte Woche beschloss der Hersteller General Motors, seinen Robotertaxi-Dienst bis auf Weiteres zu verschieben. Man hatte keine Genehmigung für den Betrieb erhalten und es gab Spekulationen über die technische Machbarkeit. Auf dem Automated Vehicle Symposium in Orlando sprach Finch Fulton über den Verlauf des Genehmigungsprozesses.

GM Chevy Bolt

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Das Unternehmen hatte bereits 18 Monate zuvor einen entsprechenden Antrag beim US-Verkehrsministerium gestellt. Dabei ging es um die Ausnahme von den Sicherheitsstandards, um das Autonome Fahren bereitzustellen. Die Fahrzeuge sollten ohne Lenkrad und ohne Pedale im öffentlichen Raum verkehren. Die endgültige Antwort, so Fulton, steht noch aus.

Finch Fulton ist ein stellvertretender Sekretär des US-Verkehrsministeriums. Er sagte, dass es bald eine Antwort geben wird. Denn offenbar plant das US-Verkehrsministerium eine Änderung bei emissionsfreien und autonomen Fahrzeuge im öffentlichen Raum. Die Dauer und die vorläufige Antwort seien auf interne Vorgänge zurückzuführen.

Auch Nuro könnte von der Prozessoptimierung profitieren, denn sie wollen eine Liefergenehmigung mit automatisierten Fahrzeugen.

Dabei würde es sich aber um Ausnahmegenehmigungen handeln, welche nicht die Regel darstellen. In Deutschland könnten die Fahrzeuge dennoch nicht zugelassen werden, da es dafür eine Typgenehmigung bräuchte. Das ist derzeit eines der Hauptprobleme, denn dafür müssten die Hidden Layers der Künstlichen Intelligenz nachvollziehbar sein – dem ist aber nicht so.

Quelle (englisch)

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