Galopp-Studie: Autonomes Fahren in den USA

Fahne USA

Eine Studie aus dem Hause Galopp stellte in den USA die Gretchenfrage.

Wie hast Du es mit dem Autonomen Fahren? Die US-Antwort war oftmals: Eher nicht so.

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Galopp befragte im April 1.500 Personen in den USA zu deren Fahrgewohnheiten und ihrer Haltung zum Autonomen Fahren. Einen Unterschied gibt es zwischen dem ländlichen USA und dem urbanen USA. In der Stadt würden rund 25 Prozent ein Autonomes Fahrzeug nutzen, auf dem Land nur zehn Prozent.

38 Prozent würden abwarten und 52 Prozent gaben an, erst gar nicht einzusteigen – auch wenn es von staatlicher Seite freigegeben wurde. 57 Prozent derjenigen die 90.000 US-Dollar oder mehr verdienen würden die Technik nutzen. Die Leute mit geringerem Einkommen würde zu 45 Prozent nicht darauf zurückgreifen.

Entlang der Geschlechterverteilung ergab die Umfrage, dass sich Männer häufiger als Frauen ein Autonomes Auto wünschen. Auch der Bildungsgrad ist ein Kriterium, so würden Menschen mit Hochschulabschluss eher ein solches Auto nutzen, als Menschen ohne diesen Abschluss.

36 Prozent der Befragten fahren nicht gern Auto und würden ein Autonomes Auto kaufen. Unter denen, die gerne Autofahren sind es nur elf Prozent.

Eine Umfrage der AAA ergab im Januar, dass 63 Prozent der Menschen vor der Technik Angst haben. Das ist ein Rückgang gegenüber dem Ergebnis von vor einem Jahr, als es noch 78 Prozent waren.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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