Fremont (USA) startet Robotertaxi-Programm mit Pony.ai

Das chinesische Startup Pony.ai startet einen Robotertaxiservice in Fremont im Silicon Valley.

In Fremont im US-Bundesstaat Kalifornien verkehren künftig automatisierte Fahrzeuge des chinesischen Startups Pony.ai.

Die Stadt im Silicon Valley ist bekannt für seine Offenheit gegenüber der modernen Mobilität. So hat auch Tesla dort eine Fertigungsstätte. Auch das Startup Pony.ai hat hier seinen Sitz in den USA. Das Pilotprojekt zur Einführung eines Robotertaxiservices in Fremont wurde diese Woche mit Pony.ai gestartet.

Der Service, der in dem US-Bundesstaat nur kostenlos zu Testzwecken eingesetzt werden darf, soll Angestellte der Stadt befördern. Derart verkehrt der Service zwischen dem Fernbahnhof und dem Rathaus von Fremont. Die Strecke verläuft auf öffentlichen Straßen. Der Weg ist vordefiniert und misst etwas über drei Kilometer in der Länge.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um modifizierte MKZ-Limousinen, die mit reichlich Sensorik ausgerüstet wurden. Derart können sie navigieren und Objekte erkennen. Dennoch befindet sich Sicherheitspersonal an Bord der Fahrzeuge. Zusammen mit Hyundai unterhält man Irvine ebenfalls einen Robotertaxidienst.

Das Pilotprojekt könnte der Anfang von weiteren Projekten sein, die man in Fremont prüfen will. Von der Ausweitung solcher Dienste erhofft man sich eine Reduktion der CO2-Emissionen und eine Erhöhung der Verkehrssicherheit. So widmete sich die Mobility Task Force der Stadt auch der Reduktion der örtlichen Verkehrsstaus.

Dabei fokussiert man vor allem den Pendelverkehr, wobei Autos mit einer Person bis 2040 um 25 Prozent verringert werden soll. Derzeit machen diese Form 73 Prozent des Pendelverkehrs aus. Nur neun Prozent der Einwohnenden von Fremont nutzen den öffentlichen Nahverkehr.

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