Freescale Cup | Autonome-Elektro-Modell-Autos im internationalen Vergleich

Der Freescale Cup ist ein Wettbewerb, bei dem die Teams Modellautos Autonom durch einen Parcours fahren lassen müssen.

Der Freescale Cup ist ein Wettbewerb unter den Universitäten weltweit. Dazu traf man sich in Frankreich – in der École Supérieure d’Ingénieurs en Électronique et Électrotechnique (Oberschule der Ingenieure in Elektronik und Elektrotechnik) in Noisy Le Grand – zum europäischen Finale, in China findet dann die globale Endausscheidung statt. Eine ähnliche Veranstaltung gibt es auch in Deutschland, der Carolo Cup.

Freescale Cup 2013 | Autonome Modellautos

Ziel des Wettbewerbs ist es, Modellautos die Strecke vollautonom steuern zu lassen. Außerdem müssen die Modellfahrzeuge elektronisch betrieben sein. Dass Remote Controls dabei nichts zu suchen haben, versteht sich von allein. Die Fahrzeuge durften nur in Bezug auf die Sensorik und Software geändert werden; der Motor durfte nicht getunt werden. Dafür gab man den Teams zwei Tage Zeit, in der auch der Algorithmus für das Auto entworfen werden musste.

Annährend 30 Teams haben sich eingefunden und der Sieger kommt aus der Technischen Universität aus Bratislava (Slowakei). Die Strecke wies Unwegbarkeiten und Hindernisse auf. Das Team aus der Slowakei hatte sich offensichtlich den Kurs beim ersten Rundgang eingespeichert, so dass er diesen beim zweiten Mal nahezu perfekt absolvierte. Ein Prinzip, dass sich man sich auch bei den großen Modellen schon überlegt hatte.

Nächstes Jahr wird der Freescale Cup in Deutschland stattfinden, das Fraunhofer Institut in Erlangen lädt dazu.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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