Forschungsfeld: Autonomes Parkhaus

FZI Forschungszentrum widmet sich der Automatisierung der Parkhäuser: Parken und Laden.

Unter dem Titel “SmartEPark” arbeiten Forschende des FZI (Forschungszentrums Informatik) an dem Konzept des Autonomen Parkens im Parkhaus. Das Konzept ist nicht ganz neu, so hat Bosch und Mercedes-Benz derartiges bereits gestartet und eine Forschungszulassung für das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart erhalten.

Autonomes Parkhaus FZI

Autonomes Parkhaus FZI. Quelle FZI

Auch das FZI tüftelt in Baden-Württemberg daran, genauer auf dem Testfeld in Karlsruhe. Dabei will man alle Fahrzeuge mit unterschiedlichen Autonomiegraden dazu bringen, von selbst einen Stellplatz zu finden. Die E-Fahrzeuge sollen sich dann auch selbstständig aufladen.

Das Herzstück der Forschungsarbeit ist die Kommunikation von Parkhaus und Fahrzeugen, was via WLAN und RSU (Road Site Units) bewerkstelligt wird. Außerdem wird das Parkhaus mit der entsprechenden Sensorik ausgestattet. Je weniger Sensorik und Erkennungssoftware im Auto integriert ist, desto mehr muss das Parkhaus das kompensieren. Dies gilt vor allem bei Fahrzeugen, die nur teilweise automatisiert sind.

Außerdem spielt das Kartenmaterial eine wichtige Rolle bei dem Konzept. Dabei sollten die Karten-Formate mit denjenigen der Hersteller kompatibel sein. Dabei setzt man zunächst auf Simulationen.

Als Kooperationspartner hat man sich Porsche ausgesucht. Das Projekt, das das Ziel verfolgt, die Kapazität der Parkplätze zu erhöhen, und es den Menschen ersparen soll, einen Parkplatz zu suchen, wird von Land Baden-Württemberg mit rund 400.000 Euro gefördert.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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