Fords Vernetzung mit AT&T & Nokia

Der Autohersteller kooperiert um der Vernetzung Willen mit den Kommunikationsdienstleistern AT&T und Nokia.

Der Autohersteller Ford hat sich zur Vernetzung seiner Fahrzeuge mit dem Firmen AT&T und Nokia zusammengetan. Für Europa setzte man auf Vodafone.

Ford Fusion Nightonomy

Ford Fusion Nightonomy

Gemeinsam mit AT&T und Nokia testet man Mobilfunkmodems für die Vernetzung der Fahrzeuge miteinander und der Infrastruktur (Car2X). Dabei soll das Signal ungestört von Wettereinflüssen oder Baustellen übertragen werden.

Die Mobilfunktests sind die ersten ihrer Art, während andere Hersteller auf DSRC setzen. Die Trump Administration wurde für die Aufhebung des Standards in den USA kritisiert.

Die LTE-Tests von Ford finden bei San Diego statt. Dort sollen die Ampeln und andere Infrastruktureinheiten mit den Fahrzeugen kommunizieren können. Die übertragenen Daten sollen Verkehrsinformationen beinhalten und derart für mehr Verkehrssicherheit sorgen.

Qualcomm liefert die Hardware für die Ford-Fahrzeuge, AT&T den Mobilfunk 4G und der Vernetzungstechnik nimmt sich Nokia an.

Die Vernetzung der Fahrzeuge ist auch eine Grundlage für das Autonome Fahren, das Ford auf Level 4 (Hochautonomie) für 2021 vorgesehen hat. Wobei man andere Automatisierungsformen bereits früher vermarkten will. Bis 2019 soll aber die Vernetzung der Fahrzeuge abgeschlossen sein.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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