Forderung nach mehr Sicherheitssystemen

Eine Koalition aus Zulieferern, Städten und anderen Institutionen fordern mehr Sicherheitssysteme im Auto.

Insgesamt elf Organisationen machen sich dafür stark, dass die Verkehrssicherheit in den Autos mit Sicherheitssystemen verbessert wird. Sie wenden sich an die EU Industrieminister, die am Donnerstag in Brüssel zusammen kommen.

EU-Flagge

In der EU starben 2017 25.300 Personen im Straßenverkehr. In Deutschland sind es jährlich über 3.000 Personen. Um diese Zahlen zu reduzieren, so eine Vereinigung verschiedener Organisationen, sollen mehr Sicherheitssysteme in die Neufahrzeuge integriert werden.

Die EU hat diesbezüglich einige Vorschläge gemacht und die EU-Industrieminister stimmen über diesen Vorstoß ab. Die Vereinigung aus verschiedenen Gruppen will die Minister dazu bewegen, dem EU-Vorschlag zuzustimmen. Das EU-Paket enthält 16 Maßnahmen zur Fahrzeugsicherheit.

Die Vereinigung besteht aus der ANEC (Europäische Verbrauchsorganistation), dem europäischen Verband der Automobilzulieferer (CLEPA), dem europäischen Verkehrssicherheitsrat (ETSC), EUROCITIES, der europäischen Radfahrervereinigung (ECF), dem europäischen Verband der Straßenverkehrsopfer (FEVR), dem internationalen Fußgängerverband (IFP), der Gruppe POLIS (Städte und Regionen für besseren Verkehr), dem europäischen Verkehrspolizeinetz, dem Weg zur Vision-Zero Stiftung und der Organisation Verkehr und Umwelt (T & E).

Zusammen macht die Vereinigung einen Umsatz von 600 Milliarden Euro und stellt fünf Millionen Arbeitsplätze in der Fahrzeugindustrie. Sie möchten keine weitere Verzögerung bei der Etablierung von Verkehrssicherheitsmaßnahmen. Sie unterstreichen, dass alle Maßnahmen nötig sind und die Minister allen zustimmen sollten.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich die Zahlen der Verkehrstoten nicht so schnell wie erhofft reduzieren würden. Neben dem Schutz der Menschen, diene der EU-Vorstoß auch der Forschung und Entwicklung der modernen Fahrzeugsicherheitstechnik. Damit steigere man auch das Wachstum und sichere Arbeitsplätze innerhalb der Europäischen Union.

Sollten die EU-Industrieminister dem Vorhaben zustimmen, geht der Vorstoß in den Ausschuss für Rechtsvorschriften und in das Europäische Parlament. Es wird also noch Monate dauern, bis es in Gesetze gegossen werden kann.

Quelle (englisch)

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