Ford kooperiert mit NASA für Quantencomputer

Der Hersteller Ford hat mit der NASA eine Kooperation für die Nutzung des Quantencomputers unterzeichnet.

Für die Forschung am Autonomen Fahren hat Ford sich an die NASA gewandt. Für den Preis von 100.000 Euro bekommt man Zugang zum NASA Quantum Artificial Intelligence Laboratory (QuAIL).

Ford Autonomes Fahren

Ford Autonomes Fahren. Quelle: Ford.

Bereits im Juli soll der Kooperationsvertrag unterzeichnet worden sein, berichtet das Magazin spectrum.ieee.org. Man bekommt damit für ein Jahr lang Zugang. Dabei geht es um die Optimierung von Vorgängen, wofür das System ausgelegt ist.

Der Vorteil ist, dass es um ein Vielfaches schneller geht, als würde man konventionelle Rechner dafür einsetzen. Denn diese arbeiten nur mit 0 und 1, während ein Quantencomputer, dank der sogenannten Qubits, mehr Optionen hat.

Ford plant damit, die Routenfindung zu optimieren, vor allem durch Städte oder vielmehr mehrere Städte. Das bezieht sich auf den Chariot Service von Ford. Das Problem erhärtet sich mit Blick in die Zukunft, wo man Autonome Fahrzeuge verkehren lassen will.

Ford ist aber nicht das erste Unternehmen, dass sich den NASA Quantencomputer zunutze macht. Schon letztes Jahr hat Volkswagen den Dienst in Anspruch genommen, um Routen für 10.000 Taxis in Peking (Beijing) zu optimieren. Des Weiteren setzt man die Technologie ein, um die Software bei Künstlichen Intelligenzen zu verbessern. Derart soll man mehr über die Interaktion zwischen Fahrzeug und Umwelt erfahren. Die Ergebnisse fließen in das Autonome Parken ein. Volkswagen will Quantencomputer künftig auch dazu einsetzen, Moleküle zu simulieren, um neue Batterien zu entwickeln.

Dennoch wird die Hardware der Technik in den nächsten Jahren nicht Teil des Unternehmens Ford Autonomous Vehicles LLC, wo man die Anstrengungen zu dem Thema bündelt. Dort will man vier Milliarden US-Dollar in den kommenden fünf Jahren investieren.

Die Quantencomputer Technologie ist auf lange Sicht zwar interessant, aber sie sind noch nicht weit genug entwickelt, um sie kommerziell zu nutzen, so Ford. Ob die Kooperation über das Jahr hinaus andauert, wurde nicht gesagt.

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