Flugtaxi-News: Audi, Airbus und Italdesign

Die Flugtaxi Koalition, bestehend aus Audi, Airbus und Italdesign, testen ihr Konzept.

Seit Juni dieses Jahres ist Audi an der Entwicklung des Flugtaxis von Airbus und Italdesign beteiligt. Jetzt stellt man das Konzept in kleinerem Maßstab vor.

Audi, Airbus and Italdesign test Flying Taxi Concept

Testdrohne von Audi, Airbus und Italdesign. Quelle: Audi

Die Demonstration der Fähigkeiten eines solchen Flugtaxis wird auf der Drone Week in Amsterdam vorgezeigt. Dabei handelt es sich um einen Prototyp im Maßstab eins zu vier. Das Konzept mit dem Namen “Pop.Up Next” ist ein Mix aus einem selbstfahrenden Auto, dem Unterbau, und dem eigentlichen Flugtaxi in Form einer großen Drohne, welches auf dem Unterbau transportiert wird. Die Drohne setzt bei der Landung auf dem Autonomen Gefährt auf und das ist die Bodenbeförderung.

Ab der nächsten Dekade, so der Plan, sollen die Flugtaxis kommerzialisiert werden, wobei es eigentlich ein Mix aus Autonomen Fliegen und Autonomen Fahren darstellt. Dabei soll vor allem Zeit eingespart werden und während des Flugs oder der Fahrt, soll man die Zeit mit anderen Dingen füllen können.

Dass die Entwicklung zum Einsatz kommen wird, ist man bei Audi überzeugt. Vor allem mit Blick auf die wachsenden Städte und die gesteigerte Automatisierung in der Mobilität. Dabei verweist man auf die Argumente des Autonomen Fahrens und vor allem auf die Teilhabe von Älteren, Kindern oder Personen oder Führerschein am Individualverkehr. Ein weiteres Argument ist die Verteilung des Verkehrs am Boden und in der Luft.

Die Tests für den Service dazu finden seit diesem Jahr Lateinamerika statt: Dabei buchen Menschen Helikopterflüge in Mexico City oder in Sao Paulo und die Fahrt dahin wird durch Audi gewährleistet. Diese Form des Testens soll die Bedürfnisse der Menschen klären.

Die technischen Tests finden auf dem Campus von Audi in Ingolstadt unter dem Namen “Urban Air Mobility” statt. Die Tests sind Teil des Projekts “European Innovation Partnership on Smart Cities and Communities”. Dabei geht es nebst der Einrichtung von Testfeldern, auch um die Batterien, die rechtlichen Belange, die Zertifizierung und der Infrastruktur.

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