EU plant Standards bei der Cybersicherheit

EU-Flagge

Die Europäische Union will die Cybersicherheit mit Standards erhöhen.

Seit diesem Sommer gilt in der EU das Gesetz zur Cybersicherheit, das aber noch mit einigen Inhalten gefüllt werden muss. Eine entsprechende Konferenz drehte sich jüngst um die die Zertifizierung von Geräten, die dem IoT angeschlossen sind.

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Die einheitliche Zertifizierung soll nationale Alleingänge verhindern und damit die Sicherheit der Geräte erhöhen. So sollen Sicherheitsanforderungen beim Cloud-Computing formuliert oder Künstliche Intelligenzen abgesichert werden.

Wenn ein solcher Plan zur Zertifizierungsvereinheitlichung steht, muss er durch die Kommission und die Mitgliedsstaaten ratifiziert werden. Dies soll bis zum Sommer kommenden Jahres gelingen. Anschließend wird die IT-Sicherheitsagentur ENISA damit beauftragt, Vorschläge zu erarbeiten. Deren Vorschläge müssen dann noch mal besprochen und können so ab 2021 verabschiedet werden.

Dabei setzen viele Kräfte auf eine Freiwilligkeit der Industrie. Dies könnte aber durch andere Verordnungen durchaus verpflichtend werden. Man kann nur hoffen, dass die Freiwilligkeit eingeschränkt und durch Verpflichtungen ergänzt wird.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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