EU-Bericht zur Fahrzeugvernetzung

Die EU-Agentur für Cybersicherheit ENISA untersuchte die Fahrzeugvernetzung.

Vor Kurzem wurde bekannt, dass die EU die Cybersicherheit stärken will und diesbezüglich will man Standards schaffen. Dafür zuständig ist die Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit (ENISA). Dort hat man auch die Fahrzeugvernetzung unter die Lupe genommen.

EU-Flagge

Ein entsprechender Bericht wurde nun vorgelegt. Darin geht es um die wachsenden Bedenken bezüglich der IT-Sicherheit im Bereich der Vernetzung inklusive des Ökosystems. Zunächst wurde der Stand der Dinge und die möglichen Bedrohungen eruiert. Derart wurden die Gesetze, Standards und Initiativen beleuchtet.

Anschließend wurden bewährte Verfahren empfohlen, die die IT-Sicherheit verbessern sollen. Dabei geht es beispielsweise um die Security und Privacy by Design, Asset Management und das Risiko- und Bedrohungsmanagement. Diese Herangehensweisen müssen auf die gesamte Wertschöpfungskette ausgedehnt werden.

Die Leute, die involviert sind, müssen trainiert werden und sich der Gefahr gewahr werden. Es braucht ein Sicherheitsmanagement und ein IT-Störungsmanagement. Konkret fordert man die Detektion von Angriffen, den Schutz von Netzwerken und Protokollen, die Softwaresicherheit, die Cloudsicherheit, die Verschlüsselung, die Zugangskontrolle, den Selbstschutz bei autonomen Systemen und eine permanente Anpassung dieser Bestimmungen.

Die Untersuchung hat vor allem die Fahrzeugvernetzung, aber auch das Autonome Fahren zum Inhalt. Die Vorteile der Technik seien vorhanden und die ENISA will sicherstellen, dass die Cybersicherheit dabei berücksichtigt wird.

Der gesamte Bericht umfasst über 100 Seiten und ist hier herunterzuladen.

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