Ethik für Autonome und KI-Systeme

In Wien hat sich eine Gesellschaft für die Einhaltung von Ethik bei Autonomen und KI Systemen gegründet.

Die “Open Community for Ethics in Autonomous and Intelligent Systems”, kurz OCEANIS hat sich in Wien gegründet. Daran waren acht Organisationen beteiligt.

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Das Ziel von OCEANIS ist die Etablierung und Verankerung von Ethik in der Technik, die lernen und autonom agieren kann. Es geht also auch um Künstliche Intelligenzen sowie das Autonome Fahren. Bisher gibt es nur wenige mir bekannte Ansätze, die Ethik in die Technik einfließen zu lassen.

Zum einen das von Google ob des Protests zu der Zusammenarbeit mit dem Militär veranschlagte Regelwerk mit seinen Grundsätzen und zum anderen der Bericht der Ethik-Kommission für das Autonome Fahren aus Deutschland. Auch in Österreich ist ein Beirat angedacht, der sich auch um solche Fragen kümmern soll. Eine Studie aus Deutschland erklärte, dass es möglich wäre Moral in die Maschinen einzupflanzen.

OCEANIS will dies nicht nur global angehen, sondern auch Standards dazu setzen. Damit will man der Gesellschaft, der Industrie und den Regierungen einen Leitplan an die Hand geben, wie man damit umgehen soll. Die fortschreitende Entwicklung der Technik soll von der Ethik begleitet werden.

Zu den Gründungsmitgliedern von OCEANIS zählen die deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE & DKE), die internationale Elektrotechnische Kommission (IEC), das britisches Normungsinstitut (BSI), das chinesisches Institut für elektronische Normung (CESI), das Institut für Elektrotechnik und Elektronik, Normenvereinigung (IEEE-SA), die österreichische Elektrotechnische Vereinigung Prüfung und Zertifizierung (OVE), die Organisation Österreichische Normen International (A.S.I.), die nationale Normungsbehörde Irlands (NSAI), die servicio Ecuatoriano de Normalization (INEN), sowie der Türk Standardları Enstitüsü (TSE).

Quelle

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