Doch kein Jobverlust durch Autonomes Fahren?

Forschende des BLS sehen einen nicht so hohen Arbeitstellenabbau durch das Autonome Fahren kommen.

Es gab schon einige Studien zu dem Thema und der Grundton war immer derselbe: Durch das Autonome Fahren werden Arbeitsstellen abgebaut – sei es das Taxigewerbe oder die Lkw-Fahrenden. Die Studie von Steve Viscelli von der University of Pennsylvania ergab, dass dadurch 294.000 Stellen im Logistik-Bereich entfallen werden.

LKW Autobahnauffahrt

Der Grund dafür ist schnell gefunden: Wenn das Fahrzeug von selbst fährt, braucht man keine Fahrenden mehr und das spart Kosten. Dasselbe gilt für die Künstliche Intelligenz. Daher ging eine Studie im ILR Review davon aus, dass es bis zu drei Millionen Arbeitsplätze betreffen wird.

Doch es gibt auch andere Stimmen und diese komme von dem US Bureau of Labour Statistics (BLS). Die Auswertung der Forschenden dort ergab, dass die bisher dargestellten Zahlen zu hoch greifen.

Dafür haben sie drei Gründe angegeben. Zum einen ist die Zahl der Fahrenden falsch, wegen der in der Bundesstatistik verwendeten Berufsklassifikation. Zum Zweiten machen diese Menschen mehr als nur zu fahren und deren Fertigkeiten werden auch künftig noch gebraucht und zum Dritten werden nicht alle Segmente automatisiert werden.

Das Autonome Fahren wird die Art und Weise ändern, wie Waren durch das Transportsystem geschleust werden und wie sich der Verkehr entwickelt. Derart wird das die Branche verändern, aber nicht alle Tätigkeiten überflüssig machen. Die meisten Menschen arbeiten als Fahrende auf der Kurzstrecke und diese lässt sich nicht so leicht automatisieren, wie die Langstrecke.

Man solle doch die Breite der Tätigkeiten reflektieren und es gäbe Faktoren, die die Automatisierung beeinflussen würden, die kaum beachtet werden würden.

Quelle (englisch)

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