DIQ Symposium | Rückblick

Das Deutsche Institut für Qualitätsförderung e. V. (DIQ) veranstaltete zum vierten Mal ein Symposium, das Thema in Wuppertal war Autonomes Fahren.

Das Symposium wurde von der DIQ zusammengefasst, ob der Technik und der Integration in die Gesellschaft. Mit dem Blick auf den Autopiloten im Flugzeug, wo ein intensives Training vorrausgesetzt wird. Der Pilot Thomas Mildenberger der Vereinigung Cockpit erklärte,  im Notfall muss der Mensch die Maschine kontrollieren können.

Prof. Dr. Schmäl fokussierte ebenfalls den Menschen, in Bezug auf die Reisekrankheit in einem Autonomen Fahrzeug. Diese soll erhöht vorkommen, so seine Prognose und weist Lösungsansätze aus, wie die Fahrzeugbewegung auf dem Display zu visualisieren. Auch Dipl. Ing. Bohrmann der Uni Trier, thematisierte die Verringerung von Reiseübelkeit, unter anderem durch Veränderungen des Sitzrichtung, Vibrationensreduktion und Beleuchtung.

Den Sinn dieser Entwicklung, die Erhöhung der Sicherheit und Umweltschutz, erklärte Dipl.-Ing. Themann der RWTH Aachen. Die Technik, so führte er aus, sei durch Sensorik möglich und muss rechtlich, ergonomisch und dem Menschen angepasst erfolgen.

Den menschlichen Emotionen widmte sich der Psychologe Ruttke; sie erhöhen die  Fehlerwahrscheinlichkeit. Dennoch muss die Übernahme der Kontrolle immer möglich sein. Dafür muss der Mensch aber ausgebildet sein.

Das Rechtliche beleuchete Prof. Dr. Dr. Hilgendorf der Universität Würzburg. Das Autonome Fahren betrifft viele Bereiche der Gesetzeslage, wie das Straßenverkehrsrecht, das Zivilrecht im Fall von Haftung, das Strafrecht und der Datenschutz. Die Gesetze müssen erst erarbeitet werden, was jedoch kein Problem darstelle. Bei der Frage der Haftung ist nach derzeitiger Rechtslage, so seine Einschätzung, der Händler in der Pflicht.

Der Leiter des Symposiums, Prof. Dr.-Ing. König, fasst skeptisch zusammen, dass Vollautonomes Fahren noch nicht einsetzbar ist. Die Software sei noch nicht soweit, doch sind die Vorteile der Stufen dahin hervorzuheben. Die Technik sollte aber unter Integration des Menschen und entsprechend dessen Verhalten eingeführt werden.

Quelle

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