Des Roboters neue Augen | Fraunhofer Institut

Das Fraunhofer Insitut IPA hat ein Bildverarbeitungssystem entwickelt, es kommt ohne Labor aus und dient als Sichtsensor in der Robotik.

Auf der Messe “VISION” präsentiert das Fraunhofer IPA (Institut für Produktionstechnik und Automatisierung) seine Roboteraugen. Eine 3D Umgebungserfassung, welche Objekte unterscheiden kann. In einem weiteren Schritt können diese Signale mit einer weiteren Sensorik, der Thermografie, kombiniert werden – ganz ohne Laborausstattung.

Fraunhofer IPA Eingang

Für diesen Zweck nutzt das Fraunhofer IPA günstige Thermokameras. Diese Technik soll vor allem in der Industrie, wie zum Check von Platinen, Oberlächenrisse oder Beschichtungen, Anwendung finden. Hiermit kann wesentlich günstiger die Qualität der Produkte prüfen kann, bzw. lassen kann, denn das System ist in einem “Prüfautomaten” integriert, deren IPA-BV-Software “EMSIS” die Auswertung vornimmt.

Die Technik der Bildverarbeitung kann auch im Haushalt Einzug halten. Denn mit der Technik können Roboter auch Objekte erkennen. Was für den Menschen Ordnung, ist für den Roboter Chaos. Mit der neuen Bildverarbeitung des Fraunhofer IPA kann der Roboter Objekte erkennen, greifen und sortieren.

Reinigungsroboter, wie Saugroboter, können derart den Schmutz besser erkennen und sich besser orientieren. Haushaltsroboter können damit auch Objekt- und Oberflächenanalysen durchführen und derart dazulernen. So sollen sich Roboter auch in einer sich verändernden Umwelt zurecht finden können. Diese Entwicklung ist speziell für das Autonome Fahren relevant und wird bereits erprobt.

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