Delphi: 77 GHz-Radarsensor

Der neue Radar von Delphi basiert auf 77 GHz und deckt eine rundum Überwachung auf 80 Meter ab.

Radarsysteme sind eines der wichtigsten Sensoren, die ein Auto zur Verfügung hat, um die Umwelt zu erkennen. Der Zulieferer Delphi hat nun ein neues Radarsystem auf den Markt gebracht. Es überwacht die Umgebung des Autos auf eine Distanz von 80 Metern und zwar rundum, also 360 Grad.

Mit dem Radarsensor, so Delphi, gehört der Tote Winkel der Vergangenheit an. Mit dem Sensor kann der Spurwechselassistent oder der Querverkehrsassistent arbeiten. Für Letzteren hat Delphi zudem einen neuen Algorithmus entwickelt, der nur besser beim Ein- und Ausparken oder bei entsprechenden Verkehrssituation mit Querverkehr vor Gefahren warnen kann.

Der neue Algorithmus wird auch zur Vermeidung von Heckunfällen genutzt. Wird ein Hindernis entdeckt, warnt das System mit Blinken davor. Ist ein Aufprall unvermeidlich, wird automatisch der Gurt gestrafft und die Fenster werden geschlossen.

Beim Seitenaufprall bedarf das Delphi-System die Daten von Kameras. Mit der Datenfusion können Schutzfunktionieren aktiviert werden. Dies kann auch der automatische Spurwechsel sein, den man aber per Berührung deaktivieren kann. Bisher hat ein Hersteller, so Delphi, das System für den Querverkehrsassistenten installiert. Dieser blieb aber ungenannt.

Der Einbau des System erfolgt hinter dem Stoßdämpfer und ist von außen nicht zu sehen. Die Entwicklung des Systems fand vor allem in Wuppertal statt.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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