Dekra & Axa | Unfallforschung im Lichte der Assistenzsysteme

Die Autospezialisten von Dekra und dem Versicherer Axa trafen sich zu den Crashtest-Tagen und demonstrieren die Fähigkeit neuer Technik.

Die zwei Institutionen in der Unfallforschung simulierten Unfälle, wie sie vorkommen können und erhoben eine Umfrage. Es geht um die Fahrzeugsicherheit bei Unfällen. Dabei hat man jeweils einen Mazda und einen Ford aufeinander prallen lassen, einmal mit 30 Jahre alten Modellen und einmal mit neuen Modellen. Ergebnis der Untersuchung, die neuen Fahrzeuge sind in der Sicherheitstechnik den alten weit überlegen. Zudem wurden Fußgänger- und Motorrad-Unfälle nachgestellt.

Crashtests-2014-Seitenaufprall

Die EU hat für 2020 das Ziel Vision Zero ausgegeben, also keine Verkehrstoten mehr zu haben. Mit dem Einsatz der Assistenzsysteme, so die einhellige Meinung, kann man dem Ziel sehr nahe kommen.

Bei den Motorrädern wurde auch über Airbags diskutiert; der Fokus: der Airbag schützt nicht bei allen Unfallarten, die bei Motorrädern vielzählig sein können. Probleme bereiten noch die schwachen Verkehrsteilnehmer, so führte man aus – auch wenn es auch dafür Sicherheitssysteme gibt, wie der Fußgängerschutz.

Außerdem befragte man potentielle Kunden, wie es um den Kaufwunsch der Autonomen Fahrzeuge steht. Dabei gaben 35 Prozent an, sie würden diese Fahrzeuge nicht erwerben wollen. Hierbei war überraschend, dass diese zu fast 40 Prozent nicht aus fehlendem Fahrspaß den Kauf verweigern würden, sondern, weil sie der Technik nicht trauen.

Axa Pressemitteilung

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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