DB Schenker erhält zugelassenen T-Pod

Gestern wurde der T-Pod von Einride an DB Schenker übergeben.

Schon im Dezember wurde bekannt, dass der sogenannte T-Pod, ein autonomer Lkw des Startups Einride, die Straßenzulassung erhalten wird. Am gestrigen Mittwoch wurde das Autonome Gefährt nun an DB Schenker übergeben, wo der Lkw seinen Dienst versehen wird. Derart verbindet der Lkw zwei Logistikzentren in Jönköping. Dabei kreuzt der Lkw auch die regulären Straßen und deshalb wurde er nun von den schwedischen Behörden für die Straße zugelassen.

Der Lkw wird elektrisch angetrieben, verfügt über keine Fahrkabine, kann 20 Tonnen laden und mit einer Batterieladung um die 200 Kilometer weit fahren. Er verfügt über vier Radarsensoren, vier Infrarotsensoren und sechs Kameras. Die Positionsbestimmung ist mit 20 Millimetern äußerst exakt.

DB Schenker ist zuversichtlich, dass man den T-Pod auch für weitere Transporte einsetzen kann. Dafür müssten die Behörden in Schweden eine weitere Genehmigung erteilen, sodass der Autonome E-Laster schneller fahren darf als die nun erlaubten fünf Stundenkilometer. Er könnte denn bis zu 90 Stundenkilometer schnell fahren.

Der T-Pod fährt im Rahmen eines Pilotprojekts, das bis 2020 durchgeführt wird. Eine Bedingung für die Zulassung ist, dass der Laster von einer Person überwacht wird. Diese Person wird künftig aber zehn Lkws gleichzeitig im Auge haben. Der T-Pod kann auch per Fernsteuerung bedient werden.

Mit Lidl hat Einride einen weiteren Kunden für sein Produkt begeistern können. Jedoch ist Einride nicht das einzige Unternehmen in dem Segment. In den USA hat sich vor allem das chinesische Startup TuSimple einen Namen mit automatisierten Lkws gemacht. Kürzlich ging sogar das Gerücht um, dass Amazon das Startup kaufen will. Auch Waymo, Tesla oder der Hersteller Mercedes-Benz tüfteln an dem und investieren in das Konzept eines Autonomen Lkws.

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