Datenpanne bei Mercedes-Benz

Der Autohersteller Mercedes-Benz hatte eine Datenpanne bei seiner Connected Car-App.

Wie das Magazin TechCrunch herausfand, gab es bei Mercedes-Benz eine Datenpanne. Die Vernetzungsapp für die Fernkontrolle der Fahrzeuge, Mercedes Me, offenbarte Daten von anderen App-Nutzenden.

Mercedes PRO connect

Mercedes PRO connect. Quelle. Daimler

Mit der Mercedes Me App von Mercedes-Benz kann man sein Auto orten, es ent- und versperren und auch den Motor starten. Ob eines Datenlecks konnte man nun in den USA auch die Daten anderer User einsehen. Dazu gehörten Namen, Aktivitäten und beispielsweise die Telefonnummern. Die Sicherheitslücke kam am Freitag vor.

Der Konzern reagierte darauf und stellte den Dienst kurzzeitig ein. Die App sollte, so die Anweisung an die Kundschaft, gelöscht werden, bis der Fehler behoben sei. Wie es zu dem Missstand kommen konnte, war anfänglich nicht bekannt. Inzwischen hat Daimler den Vorfall kommentiert und dargelegt, dass es sich um Daten aus dem Zwischenspeicher handelte. Derart konnte man nicht wirklich auf andere Kontodaten zugreifen.

Es ist nicht das erste Mal, dass man mittels der Smartphone-Auto Verbindung Schwachpunkte entdeckte. So gelang es Forschenden, darüber auf Autos zuzugreifen und die Kontrolle darüber zu erlangen. Auch in anderen Branchen gab es derartige Vorfälle bereits. Einen recht ähnlichen Fall gab es im Zusammenhang mit der App von Credit Karma.

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