Dassault Systèmes & Cognata

Die beiden Unternehmen Dassault Systèmes und Cognata haben eine Kooperation bekannt gegeben.

Das französische Software-Unternehmen Dassault Systèmes und das israelische Startup für Künstliche Intelligenz in der Simulationstechnik Cognata haben sich verbündet. Das Startup Cognata hat bereits wichtige Partner in der Autoindustrie gefunden, wie beispielsweise den Hersteller Audi.

Fahrsimulator Fraunhoer IAO

Gemeinsam mit Dassault Systèmes will Cognata die Entwicklung des Autonomen Fahrens beschleunigen. Konkret plant man die Simulationssuite des Unternehmens mit der 3D-Plattform von Dassault Systèmes zu kombinieren. Damit soll die Entwicklung der Technologie schneller vorankommen.

Für die Entwicklung braucht es nicht nur Tests in der realen Welt, die meisten Prüfungen finden in Simulationen statt. Der Vorteil ist, dass man dort die Bedingungen vorgeben kann und nicht Millionen Kilometer fahren muss, bis man eine solche Situation testen kann. Aber man kann in Simulationen nur abbilden, was man sich ausdenken kann. Viele Szenarien, die die Autonomen Autos beherrschen müssen, sind jedoch kaum vorzustellen. Derart hat Waymo mit seinen über zehn Millionen Testmeilen schon einiges erlebt, wie dass der Sensor einen Vogel nicht erkannt hat, den eine Rollstuhlfahrerin aufgescheucht hatte. Auch eine Plastiktüte wurde schon zu einem Problem bei einem Shuttletest in Sion.

Derart hat jüngst Audi verkündet, den Teilautonomen Audi A8 noch nicht auf den Markt zu bringen. Als Grund führte man an, dass sich die Staudynamik sich auf Testarealen nicht nachstellen ließe. Das impliziert auch die Simulationen. Für die Sicherheitsbewertung der Fahrzeuge braucht es aber solche Tests. Daher haben nun Forschende der M City ein Bewertungskonzept erarbeitet, womit man die Sicherheit der Fahrzeuge überprüfen können soll.

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