Daimlers neue S-Klasse wird Teilautonom

Der Hersteller Mercedes-Benz bestückt seine nächste S-Klasse mit dem Drive Pilot.

Erst vor Kurzem wurden die UN-weiten Regeln für den Betrieb von Level-3-Fahrzeugen erarbeitet. Diese Regeln bilden die Grundlage für nationale Gesetze und ermöglichen die Zulassung dieser Fahrzeuge.

Auch der Hersteller Mercedes-Benz will da mitmischen und hat für seine neue S-Klasse das System Drive Pilot angekündigt. Das System erlaubt das freihändige Fahren im Stau auf der Autobahn. Wie die Regeln es vorschreiben, wird das System auf Level 3 bis zu 60 Stundenkilometer funktionieren.

Während das System Drive Pilot die Fahrzeugsteuerung übernimmt, können sich die Fahrenden anderweitig beschäftigen. Konkret dürfen sie einen Film schauen oder im Auto arbeiten. Wer eine S-Klasse fährt, kann den verbauten Massagesitz nutzen.

Kommt eine Übernahmeaufforderung, müssen die Fahrenden innerhalb von zehn Sekunden reagieren, sonst stoppt das Fahrzeug. Daher verfügt die neue S-Klasse über Innenraumsensoren, die die Verfassung der Fahrenden überwacht.

Zudem sind auch Mikrofone im Radkasten verbaut, welche die Fahrbahngeräusche und eventuelle Rettungsfahrzeuge wahrnehmen. Des Weiteren ist eine Heckkamera verbaut, um das Treiben dort auf dem Bordbildschirm beobachten zu können.

Das System hat jedoch bei widrigem Wetter schnell seine Grenzen erreicht und auch in langen Tunneln funktioniert das System nicht.  Die Aktivierungsoption wird durch die Leuchte am Lenkrad ausgewiesen.

Zur genauen Positionsbestimmung verortet sich das Auto auf den Karten von HERE und daher benötigt man quasi permanent eine Internetverbindung. Die heruntergeladenen Daten reichen nur für wenige Kilometer, wie das Magazin T3N weiß. Aber über die Internetverbindung per Mobilfunk können auch weitere Features eingespielt werden.

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