Daimler & Bosch: Autonom durch Peking

Die Kooperationsgruppe von Daimler und Bosch haben das Autonome Parken in China vorgestellt.

In der Hauptstadt von China, Peking, haben sich Bosch und Mercedes-Benz die Ehre gegeben, ihr Autonomes Parken – oder Automated Valet Parking – vorzustellen und das mit Erfolg.

Autonomes-Parken-Mercedes-Benz-in-Peking

Autonomes-Parken-Mercedes-Benz-in-Peking. Quelle: Daimler

Schon seit 2017 kann man die Technologie im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart begutachten. Dabei bedient sich das Fahrzeug auch der Sensorinfrastruktur in dem Parkhaus. In China ist das Konzept eine Neuheit. Dabei fährt man auf eine Dropzone, steigt aus und gibt dem Fahrzeug per Smartphone App das Signal zum Abparken. Genauso kommt es auch zurück in die Pickup Zone.

Die Erprobungen der Technik gehen aber weiter, nicht nur in China, sondern auch in Deutschland. Denn es verspricht viele Vorteile. Der Stress der Parkplatzsuche fällt weg, die Parkhäuser können um bis zu 20 Prozent besser ausgelastet werden und man spart Zeit und Aufwand.

Für China musste man die Technologie an die örtlichen Gegebenheiten anpassen. Dabei hat man in Peking zwei Mercedes-Benz Modelle zur selben Zeit einparken lassen. Damit sollte dargestellt werden, dass man für die chinesischen Riesenmetropolen gewappnet sei. Der Test lief erfolgreich und schon bald will man Parkhäuser dort mit der Technik ausstatten. Aber nicht nur Parkhäuser, auch Ladehäuser, Waschanlagen oder dererlei mehr. Alles abgestimmt auf den chinesischen Markt.

Zudem testet Mercedes-Benz seit Juli in Peking am Autonomen Fahren und ist mit Level 4 (Hochautonomie) Fahrzeugen auf der Straße unterwegs. Schon seit 2005 testet man die Autonome Fahrtechnologie in China und im Jahr 2014 hat man in Peking ein Entwicklungs- und Forschungszentrum aufgebaut.

Inzwischen hat auch der Marktführer Waymo eine Filiale in China aufgebaut und versucht dort Fuß zu fassen.

Pressemitteilung

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