Continentals Konvoi Projekt

Der Zulieferer und Reifenhersteller, Continental, will bis 2020 die Grundlagen für das Konvoi Modell geschaffen haben.

Im Zentrum des Konvoi Fahrens steht für Continental die Entwicklung der elektronischen Deichsel, welche man in Serie produzieren möchte. Bis 2020 will man so weit sein, wenn den die rechtlichen Rahmenbestimmungen stimmen.

Continental Plattoning

Continental Plattoning

Viele Unternehmen forschen derzeit verstärkt an der Entwicklung des (Autonomen) Konvois für die Logistik. Vor Kurzem hatte die EU einen entsprechenden Wettbewerb ausgerufen, bei dem alle Konvois ins Ziel kamen. Auch das US-Militär forscht in Michigan daran.

Die Fahrzeuge sollen autonom gesteuert und vernetzt sein, damit sie möglichst dicht hintereinander herfahren können. Für das im Englischen genannte Platooning müssen die Lkws sehr schnell reagieren und  miteinander kommunizieren können. Der Vorteil liegt vor allem in der Spriteinsparung durch die Ausnutzung des Windschattens.

Bei Continental soll das Konvoi-Prinzip bis zu 15 Prozent einsparen. Nach deren Angaben soll sogar das Führungsfahrzeug, durch den Konvoi und die Luftverschiebungen, drei Prozent weniger Sprit verbrauchen. Zudem spart man Platz auf der Straße ein. Das Konzept sieht Fahrende in Hochautonomen Lkws vor, welche neben dem Führungsfahrzeug bis zu zwei weitere Lkws angehängt haben.

Die E-Deichsel von Continental soll den Abstand der Fahrzeuge auf 15 Meter bei 80 km/h reduzieren, künftig peilt man sogar zehn Meter an. Derzeit fährt man mit 50 Metern Abstand im Konvoi. Im Hintergrund agieren Internetplattformen, worüber man seine Trucks in einen solchen Konvoi einreihen lassen kann. Die Information wird an die fahrenden Lkws gesendet, welche darauf reagieren.

Bei einer Jahresleistung von 150.000 Kilometer, so das Unternehmen, könne man pro angehängtem Lkw rund 4.000 Liter Diesel einsparen, was ca. 9.000 Euro ausmachen würde. Die Umweltabgaseinsparungen lägen bei drei Lkws pro Stunde bei 24 Kilogramm CO2.

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