Continental vs Aquaplaning

Der Zulieferer Continental hat neues System zum Erkennen von Aquaplaning in Arbeit.

Es spiegelt sich das Licht auf der Fahrbahn – ist der Wasserfilm zu hoch für das Bremsen? Verliert der Reifen die Bodenhaftung und schwimmt weg, dann nennt man das Aquaplaning. Eine Steuerung des Wagens, sowie das Bremsen ist dann eher problematisch.

Aquaplaning Analyse Continental

Aquaplaning Analyse .Quelle: Continental

Um dieses Aquaplaning zu erkennen, hat Continental ein System in Arbeit, dass die Fahrenden – auch in der Umgebung – davor warnen soll. Der Road Condition Observer checkt die Fahrbahnoberfläche und erkennt, neben der Fahrbahnoberfläche, künftig auch das Aquaplaning.

Denn auch das Autonome Auto von Morgen muss solche Verkehrsszenarien erkennen, um darauf reagieren zu können. Dabei muss es schon vor dem Grip-Verlust erkannt werden. Dafür bedient man sich der eTIS-Sensoren (electronic-Tire Information System) in den Reifen, der Surround View Kameras, der Bremswirkung und verarbeitet das mit einem Algorithmus.

Die Wasserverdrängung und das Spritzmuster des Wassers unter dem Reifen, wird mit den Kameras beobachtet und analysiert. Ist die Gefahr erkannt wird man darüber informiert und zudem wird die Information an andere Fahrzeuge in der Umgebung weitergeleitet. Die Fahrzeugkommunikation (V2X) verbindet die Daten mit dem eHorizon.

Das System soll künftig auch zu einer kontrollierten Bremsung der Hinterachsen beitragen, um die Aquaplaning-Situationen in den Griff oder Grip zu bekommen.

Mitteilung

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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