Continental steigt bei AEye ein

Der Zulieferer Continental steigt beim Lidar-Start-up AEye ein.

Obwohl der Enthusiasmus gegenüber dem autonomen Fahren nachgelassen hat, ist das Entwicklungsbedürfnis für einen Lidarsensor ungebrochen. Erst kürzlich hat sich der Zulieferer ZF Friedrichshafen in diesem Gebiet stark engagiert und sich mit Aeva verbündet und nun folgt Continental dem Beispiel und investiert in das kalifornische Start-up AEye.

AE100 iDAR Sensor von AEye. Quelle: Businesswire

Wie viel Geld ZF dafür in die Hand genommen hat, blieb offen, doch sei das Ziel der Zusammenarbeit, der bessere Stand bei Verhandlungen mit Herstellern. Das 2013 gegründete Start-up hat Geld von beispielsweise Hella Ventures, LG, Intel Capital und Airbus Ventures erhalten.

Der Lidar von AEye arbeitet mit der MEMS-Technologie auf einer Wellenlänge von 1550 nm. Die Spezialisierung erfolgt per Software. Mit 4Sight, der im Juli auf den Markt kommen soll, erreicht AEye bereits die fünfte Generation. Die Lidarsensoren können bis zu 300 Meter weit blicken. Die gemeinsame Lidarentwicklung von Continental und AEye soll 2024 Früchte tragen.

Der Lidar dient aber nicht nur in den Autos für eine bessere Umweltwahrnehmung, sondern wird verstärkt auch von der Infrastrukturseite genutzt. Denn mit Lidar lassen sich genaue Angaben machen, aber es kann beispielsweise keine Gesichtserkennung damit umgesetzt werden.

Continental, News

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