Continental: Software Investition

Der Zulieferer Continental überlegt sich, ein Unternehmen im Softwarebereich zu kaufen.

Trotz sinkender Aktienkurse, ist das Unternehmen Continental bereit, mehr Geld in den Aufkauf anderer Firmen zu investieren. Erst im Oktober hat man das Antennen-Segment von Kathrein übernommen.

Contintal AR HuD DigiLens

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Man gab zwar nicht an, um welche Firma es sich handelt, aber man überlegt einen Zukauf. Es könnte eine Firma im Software-Bereich werden. Man sehe sich in der Lage, bis zu fünf Milliarden Euro locker zu machen. Damit könnte man wohl mehr als nur eine Firma kaufen.

Das Geld kommt auch aus dem geplanten IPO (Börsengang) der Powertrain-Abteilung des Unternehmens, welcher im Sommer kommenden Jahres durchgeführt werden soll. Dieser Schritt wird aber vom Markt abhängig gemacht. Denn nur wenn die Fahrzeugproduktion anzieht, sei ein Börsengang sinnvoll.

Continental plant seine Kompetenzen im Software-Segment zu verstärken, denn schon heute sind über 60 Prozent der Continental-Produkte digitalisiert oder mit Sensorik verbunden. Daher verfügen auch rund 16.000 Angestellte des Zulieferers über ein digitales Verständnis.

Auch beim Autonomen Fahren geht es vor allem um die Software und Continental hat seinen Fokus verstärkt auf diesen Bereich gelegt. Derart soll auch die Entwicklungsfirma von General Motors, Cruise Automation, an die Börse gebracht werden. Damit will General Motors Geld für die Entwicklung einsammeln. Denn die Zeit drängt. Zum einen ist die Konkurrenz Waymo mit einem entsprechenden Dienst bereits auf dem Markt und zum Zweiten hat man sich selbst eine Frist zur Einführung gesetzt.

Zudem investiert Continental 35 Millionen Euro in ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum. Dort geht es aber nicht um Digitales oder das Autonome Fahren, sondern um Reifen aus Löwenzahnkautschuk.

Pressemitteilung zur Löwenzahnproduktion & Medienquelle zum Kauf einer Softwarefirma

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