Continental: Sicherheitsmaßnahmen beim Vernetzten Auto

Der Zulieferer Continental beginnt seine Protokolle zu verschlüsseln – eine der Maßnahmen zur Sicherheit im Vernetzten Auto.

Eine der Hauptsorgen beim Vernetzten und Autonomen Fahren, ist die Angst gehackt zu werden. Das Unternehmen Continental will mit Sicherheitsebenen und Verschlüsselung dagegen halten.

Continentals Schutzschild der Sicherheitsarchitektur

Continentals Schutzschild der Sicherheitsarchitektur. Quelle: Conti

Die Vernetzung ist für Continental eine Grundbedingung für die Erreichung des Ziels: Vision Zero – keine Verkehrstoten mehr. Dafür bedarf es der Sicherheit der Systeme, was bereits in der Produktion beginnt. Continental hat sich diesbezüglich auch Fachkompetenz mit Argus Cyber Security eingekauft.

Nun hat man das neue Bremssystem MK C1 mit einem Verfahren verschlüsselt, das auch das ABS und ESC kontrolliert. Zudem sollen weitere Produkte künftig mit Kryptographieverfahren ausgestattet werden.

Des Weiteren sieht die Sicherheitsarchitektur fünf Ebenen vor: Die erste sichert die einzelnen Komponenten, die zweite die Kommunikation innerhalb des Fahrzeugs, die dritte fokussiert die Schnittstellen und die vierte sichert die Kommunikation nach außen. Die fünfte Sicherheitsebene betrifft die Produktion.

Für die Produktionssicherheit sorgt ein Konzept der Risikoanalyse, das Sicherheitslücken herausfinden soll. Continental hat dieses Sicherheitsvorfall- und Reaktionsmanagement (Incident Response Management) als fünfte Ebene hinzugefügt, das bei einem realen Angriff greift.

Mitteilung

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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