Continental & Knorr-Bremse vereinbaren Zusammenarbeit

Die beiden Firmen Continental und Knorr-Bremse wollen bei der Entwicklung des Autonomen Fahrens im Konvoi zusammenarbeiten. 

Auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018, die inoffiziell bereits begonnen hat, teilte Continental mit, dass man mit der Firma Knorr-Bremse zusammenarbeiten werde. Es gehe um die Einführung des Konvoi-Prinzips mit automatisierten Lkws.

MAN Lkw Konvoi

MAN Lkw Konvoi

Schon 2019 sollen erste Tests, zusammen mit Kunden, durchgeführt werden, so der Plan der beiden Zulieferer. Beim Konvoi-Prinzip können – je nach Studie – zwischen 10 und 30 Prozent Sprit eingespart werden. Bei Continental geht man von einer Einsparung von 15 Prozent Kraftstoff aus. Diese Einsparung entsteht durch das dichte Auffahren und des damit einhergehenden Ausnutzens des Windschattens.

Für diese Methode braucht es aber Roboter-Lkws, die zudem über eine nahezu Echtzeit-Verbindung verfügen. Derart kann das Signal schnell genug auf die hinterherfahrenden Lkws übertragen werden. Diese geringe Latenzzeit soll der neue Mobilfunk 5G bringen.

Auch das Konvoi-Konzept von Continental und Knorr-Bremse sieht drei Lkws in einer Kolonne vor. Dabei können diese auch von verschiedenen Lkw-Herstellern stammen. Die Fahrten sollen auf der Autobahn stattfinden können. Derzeit testet DB Schenker dieses Prinzip mit MAN Lkws auf der Autobahn 9 – der Autobahnteststrecke in Deutschland.

Für die Entwicklungszeit veranschlagte man drei bis vier Jahre. Dann sollen die Fahrzeuge im Konvoi (englisch: Platooning) gewisse Straßen befahren können. Sogar der Spurwechsel soll dann von selbst gelingen, so das Handelsblatt. Zudem soll das Fahren in der Baustelle möglich werden.

Continental bringt in diese Kooperation die Sensoren mit, sowie die Rechenkapazität und man sorgt für die Vernetzung der Fahrzeuge. Die Lenkung und Bremsung organisiert das Unternehmen Knorr-Bremse.

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