Continental & IBM – eHorizon

Auf der CeBIT 2014 hat die Kooperation zwischen Continental und IBM eine Entwicklung geschaffen: eHorizon für das Auto.

Bisher wurde das System eHorizon in LKWs eingebaut, nun ist die Technik so weit ins Auto einzusteigen. Das System der Kooperation will das Vorrausschauende Fahren etablieren. Ähnlich dem System von Mercedes Benz Predictive Powertrain Control, kann dieses die geographischen Daten mit der Position kombinieren und dadurch die Routenplanung optimieren. Das System wird auch mit Daten der Telematik gefüttert, sodass auch Verkehrsbehinderungen die Streckenplanung beinträchtigen.

Die Daten werden von Continentals Sensorik geliefert und das Backend, also die Benutzerschnittstelle, ist von IBM. Sie nutzen ein Open-Source Protokoll, MQTT (Message Queue Telemetry Transport) – ein Protokoll zur Übertragung von Telemetrie-Daten. Das Protokoll soll schneller arbeiten, als das Internetprotokoll http, was die Kommunikation zwischen Sensorik und Analyseverarbeitung beschleunigt. Dies bedeutet, bei höheren Geschwindigkeiten, kann das System immernoch in Echtzeit arbeiten.

Künftig soll es um die Kombinierbarkeit mit den Mobilfunkanbietern optimiert werden, so wie die Integration weiterer Sensorik.

Ankündigung von Dezember 2013 | Continental

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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