Continental baut Werk für Assistenzsysteme in USA

Der Zulieferer Continental baut in den USA ein neues Werk für Assistenzsysteme.

Der Markt für Assistenzsysteme wächst offenbar gut und so plant man beim Zulieferer Continental ein neues Werk in den USA zu bauen, das die Kapazität an dem Standort erhöht.

Continental-Radarproduktion

Continental-Radarproduktion

Es soll in New Braunfels im US-Bundesstaat Texas entstehen, einem neuerlichen Hotspot für die Entwicklung des Autonomen Fahrens. Dort gibt es viele Projekte, neue Teststrecken und neue Ansiedlungen. Da es kein bundesweites Gesetz für das Betreiben Autonomer Fahrzeuge gibt, stehen die Bundesstaaten mit ihren Verordnungen in einem Wettbewerb zueinander. Jede Region will die Branche anlocken.

Continental will mit dem neuen Werk die Nachfrage nach Radarsensoren bedienen, die für viele Assistenzsysteme nötig sind. Im Bereich des Autonomen Fahrens will das Unternehmen nach eigenen Angaben einen “hohen dreistelligen Millionen Eurobereich” investieren. Damit machte man 2019 einen Umsatz von über zwei Milliarden Euro.

Das Werk in New Braunfels wird ab Sommer gebaut und soll ab 2021 mit der Produktion von Radarsensorik und Assistenzsystemen starten. Damit schafft Continental auch neue Arbeitsplätze in den USA. Neben diesem Standort ist Continental auch noch in Auburn Hills bei Detroit und in Santa Barbara in Kalifornien vertreten, wo man Lidarsysteme entwickelt.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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