Continental baut um

Der Zulieferer Continental baut um und es entsteht eine Abteilung für das Autonome Fahren.

Schon lange ist der Zulieferer Continental ein wichtiger Lieferant für das Autonome Fahren und nicht wenige Patente in diesem Bereich sind auf das Unternehmen angemeldet. Nun wurde ein Umbau angekündigt, bei dem auch das Autonome Fahren eine neue Stellung bekommt.

Continentals Schutzschild der Sicherheitsarchitektur

Continentals Schutzschild der Sicherheitsarchitektur. Quelle: Conti

Es ist wohl die bedeutendste Neuausrichtung in der Unternehmensgeschichte von Continental und damit geht eine Umstrukturierung der Firma einher, was abzusehen war. Das ist dem Wandel der Branche geschuldet, die sich seit einiger Zeit abzeichnet.

Das Ziel der Restrukturierung ist die Verbesserung der Marktposition und mehr Wachstum, womit ein Plus bei den Einnahmen erreicht werden soll. So wird der Zulieferer in die Bereiche Continental Rubber (Reifen), Continental Automotive und Powertrain aufgeteilt – vereint unter der Dachgesellschaft Continental. Die Umstrukturierung soll bis zum Jahr 2020 abgeschlossen sein.

Ab 2020 werden die derzeitigen Bereiche Chassis & Safety und Interior neu organisiert und in zwei Geschäftsbereiche umgewandelt, die in “Autonomous Driving Technologies” (Autonomes Fahren) und “Vehicle Networking Technologies” (Vernetztes Fahren) umbenannt werden. Sie sind dem Bereich Continental Automotive zugewiesen. Eigens dafür wir eine zentrale Forschungs- und Entwicklungsabteilung geschaffen, die die beiden Sektoren unterstützt.

Von der Umgestaltung der Unternehmensstruktur erhofft man sich neue Perspektiven und eine Anpassung auf die derzeitige Entwicklung der gesamten Branche – was durch das Autonome Fahren mit angestoßen wurde. Die Hersteller wandeln sich zu Mobilitätsdienstleister, was schon erkennbare Umbrüche zu Tage förderte. So ist denn das Car- und Ride-Sharing in der Bedeutung angestiegen.

Quelle (englisch)

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