Continental: AR-HUD mit neuen Ausblicken

Mit der Entwicklung der Augmented Reality in das Head-up-Display hat Continental ein neues Human-Machine-Interface eröffnet und so eine Kommunikationsbasis für das Autonome Fahren geschaffen.

Wie bereits berichtet hat Continental mit seinem AR-HUD eine revolutionäre Änderung für die Darstellung von Informationen im Fahrzeug geschaffen. Das System blendet die wichtigsten Informationen bezüglich Navigation und Gefahrenstellen auf die Windschutzscheibe, dabei sieht es so aus, als wäre die eingeblendete Grafik ungefähr sieben Meter vor dem Auto und liegt auf der Straße oder steht in der Luft.

Continental AR HUD Navi

Augmented Reality ist die eingeblendete, erweiterte Realität, wo zur realen Sicht zusätzlich virtuelle Zeichen eingeblendet werden. Das Head-up-Display (Kopf-hoch-Bildschirm) beschreibt dabei auf welcher Höhe die Einblendungen stattfinden. Hier ist es die Winschutzscheibe, die als Monitor benutzt wird.

Das ursprüngliche Ziel dieser Entwicklung war es, den Fahrenden mit den Augen auf der Straße zu lassen. Doch mit dem AR Display ist Continental einen Schritt weiter gegangen. Das AR-HUD filtert die Informationen die wichtig sind und beachtet dabei nicht nur die Umgebung, sondern richtet sie auch an den Fahrenden. Nur situationsgereche Informationen werden ausgegeben.

Zu den eingeblendeten Informationen gehören neben der Navigation auch Assistenzsysteme, wie der Tempomat (ACC) und der Spurhalte-Assistent (LDW). Weitere Systeminformationen könnten eingeblendet werden, aber man will den Menschen auch nicht überfordern. Dennoch ändert der Mensch immer mehr seine Rolle im Fahrzeug und wird zunehmens zum Kontrolleur der Systeme. Diese Entwicklung kann von dem AR HUD begleitet und so die Kommunikation zwischen Fahrzeugsystemen und Mensch verbessern werden. Diese gezielte Überwachung könnte, so sieht man das bei Continental, für mehr Vertrauen sorgen.

Daher muss auch das Cockpit wie man es bisher kennt erhalten bleiben, so ein Continental Sprecher. Dort wo sich diese Informationen befinden, sei der beste Platz dafür.

Augmented Reality im Head up Display continental

Doch mit der AR Technologie kann man noch weiter gehen und noch mehr Systeminformationen einblenden. Besonderen Fokus legt man dabei auf den eHorizon, also das Wissen der Software um die Umgebung, dem Streckenverlauf und der Verkehrslage. Zuweilen wird es auch Vorrausschauendes Fahren genannt, da das Auto und mit dem AR HUD auch der Mensch im Vorneherein über die Verkehrslage informiert ist. In einem Algorithmus festgelegt steuert das System Motorenleistung, Brems- und Beschleunigungsverhalten. Die Einblendung dieser Informationen an den Fahrer könnte ebenfalls Vertrauen einflößen. Besonders wenn das Auto immer mehr Funktionen übernimmt, können diese Einblendungen die Kommunikation mit dem Menschen verbessern.

Das System könnte den Fahrenden als Couch dienen und die nötigen Maßnahmen vorstellen oder empfehlen und steht so mir Rat und Tat zu Seite. Das AR HUD dient dabei als kommunizierende Fahrhilfe. Ist beispielsweise ein Stopp-Schild hinter einer Kurve, so kann das System dies einblenden, bevor der Mensch es hätte sehen können. Damit ist nicht nur der Sicherheit, sondern auch der Umwelt geholfen. Diese Kommunikationsform ist auch ein Schritt hin zum Vertrauen in Autonome Fahrzeuge, so Continental. Genauso verhält es sich bei der Rückübergabe vom Autonomen Fahrmodus auf manuelle Steuerung. Was der Fahrende nun beachten muss, kann im AR HU-Display aufgezeigt werden.

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