CMU: Radar checkt Reifen

Forschende der CMU wollen das Radarpotenzial nutzen, um einen Platten zu vermeiden.

An der Carnegie Mellon University (CMU) will man Radar nutzen, um beispielsweise einen Nagel im Reifen zu bemerken, bevor die Luft entweicht.

Reifen

Die Abnutzung der Reifen erhöht die Gefahr eines Platten und diesem Risiko haben sich nun Forschende der CMU angenommen. Die Abwesenheit eines Profils auf dem Reifen kann die Führung eines Autos erschweren. Ein radarbasiertes Überwachungssystem in Echtzeit soll der große Wurf sein.

Für das Projekt mit Namen Osprey-System arbeiten die Forschenden mit dem Reifenhersteller Bridgestone zusammen. Unter Zuhilfenahme eines Millimeterwellen-Radars, werden die Reifen überwacht. Die Sensoren sind in den Radkästen installiert und erkennen Veränderungen im Submillimeterbereich. Derart kann man vorhersagen, wann man neue Reifen braucht.

Mit dieser Herangehensweise wird aber nicht nur die Profiltiefe erkannt, sondern auch Gefahren ausgemacht. So kann ein Nagel erkannt werden, noch bevor eine Sicherheitsgefahr eintritt.

Quelle

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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