Bundesregierung gründet mCLOUD

Dobrindt bei Testfahrt A 9
Dobrindt bei Testfahrt auf der A 9

Mit der mCLOUD sollen alle verkehrsbezognen Daten gesammelt werden und abrufbar sein.

Am Freitag endete das 9. Weltverkehrsforum in Leipzig, bei dem rund 1.000 Personen aus ungefähr 70 Ländern teilnahmen. Der Fokus der Veranstaltung lag auf der Mobilität der Zukunft, wobei auch das Autonome Fahren kurz thematisiert wurde.

Zu Beginn des Events wurde die mCLOUD vorgestellt. Es ist eine Sammlung von Datenbanken mit Daten von Verkehrsstaus, Wetter und dergleichen mehr. Unternehmen soll hierfür einen Zugang erlangen, um damit neue Features und Anwendungen zu entwickeln. Die Informationen darin werden permanent aktualisiert und auch erweitert. Die Bahn hat sich als erstes Unternehmen angemeldet.

Bisher sind in der mCLOUD rund 3 Millionen Dateien vorhanden, die ungefähr 2 Terabyte Speicher ausmachen. Das erscheint mir tatsächlich recht wenig, wenn man bedenkt, wie viele Daten für die Vernetzung von Fahrzeugen nötig sind. Dabei würden die Fahrzeugdaten, samt Sensordaten, die Umwelt-, Verkehrs-, und Infrastrukturdaten, in die Cloud geladen werden, welche vermutlich diese Datenmenge in der Sekunde erreichen würden.

BMVI Seite

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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