Bosch stattet Nikola Trucks aus

Der Zulieferer Bosch rüstet die Lkws von Nikola mit Software, Sensorik und Vernetzung aus.

Das Modell Two des US-amerikanischen Herstellers Nikola Motor wird mit Wasserstoff betrieben und Bosch liefert das Equipment des Lkws.

Nikola Lkw

Nikola Lkw.Quelle Bosch

Nicht nur die Wasserstoffeinheit ist dank des Zulieferers Bosch umgesetzt worden, man hat auch Software sowie Sensorik- und Vernetzungselemente geliefert. Die Ausrüstungsteile von Bosch sind auch für andere Modelle des Herstellers verwendbar.

Bosch war also wesentlich bei der Entwicklung des neuen Lkws beteiligt, der die Zukunft der schweren Nutzfahrzeuge aufzeigen soll. Das zeichnet sich nicht nur am Brennstoffzellenantrieb ab, sondern auch im Bereich der Fahrzeugchassis. Außerdem liefert Bosch die Software für die Rechenleistung und die Vehicle Control Unit (VCU) des Lkws. Diese lässt sich OTA (Over the Air) updaten und erlaubt eine Echtzeitüberwachung.

Des Weiteren liefert Bosch die Mirror Cam von Nikola Two, was die Seitenspiegel des Fahrzeugs ersetzt. Derart zeigen Bildschirme die Kameradaten, die im Blickwinkel variieren und bessere Bilder bei Nachtfahrten liefern. Das erhöht die Verkehrssicherheit und man reduziert damit den Windwiderstand.

Von Bosch ist auch das System Perfectly keyless, das den Fahrzeugschlüssel ersetzt. Das ist bei Lkws, die Teil einer Fahrzeugflotte sind, von besonderer Bedeutung. Das Management kann übersichtlicher gestaltet und organisiert werden. Derart wird das Smartphone zum Schlüssel und braucht nur in der Nähe zu sein, um das Fahrzeug zu entriegeln. Entfernt man sich, verschließt sich das Fahrzeug wieder.

Das Lenksystem Servotwin erlaubt die Integration der Lenkung in Assistenzsysteme. Dazu gehören beim Nikola Two der Spurhalte-, Seitenwind- und Stauassistent. Zudem ist die Lenkung vor dem Hintergrund der Automatisierung wichtig.

Pressemitteilung

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