Bosch: Software inhouse gebündelt

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Bosch Steuergerät. Quelle: Bosch

Der Zulieferer Bosch will seine Software- und Elektronikkompetenzen zusammenschließen.

Schon Volkswagen oder Mercedes-Benz haben ihre Softwarefähigkeiten gebündelt, um von den großen IT-Firmen unabhängiger zu werden. Denn das Geschäft im After-Sales-Markt ist anwachsend und, anders als bei der Autoproduktion, sind die Margen deutlich höher.

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Bosch Steuergerät. Quelle: Bosch

Die Programmierzeilen pro Auto hat sich in den letzten Jahren stark erhöht und die Tendenz zeigt eine weitere Steigerung von Software im Auto. Derzeit sind es 100 Millionen Zeilen pro Fahrzeug. Bis 2030, so Bosch, wird der auch der Markt für Elektronik pro Jahr um 15 Prozent wachsen. Um dem gerecht zu werden, gründete Bosch die “Cross-Domain Computing Solutions”.

Ab 2021 soll diese neue Abteilung ihre Arbeit aufnehmen und das erklärte Ziel ist, die Software- und Elektroniklösungen in ihrer Komplexität zu reduzieren. Derart sollen auch neue Innovationen schneller gelingen. Vermutlich will man auf diesem Weg sich auch von Dritten unabhängiger machen, wie das auch bei den erwähnten Herstellern der Fall war.

Klar ist, dass die neue Abteilung Cross-Domain Computing Solutions Fahrzeugelektronik und Software aus einer Hand anbietet und derart ein korrektes Zusammenspiel erleichtert.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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