Bosch auf der Agritechnica 2017

Der Zulieferer Bosch ist ebenfalls auf der Landwirtschaftsmesse Agritechnica in Hannover und präsentiert seine Innovationen.

Die Konzepte reichen von der Vernetzung über Cloud-Dienste bis zum Sensor für die Pflanzen. Wie der Zulieferer Bosch, sind auch die anderen Branchenvertreter wie Continental und ZF vertreten – beide haben die Technik des Autonomen Fahrens für die Landwirtschaft etwas modifiziert.

Bosch field_monitoring_kartoffelfeld

Bosch Field Monitoring – Kartoffelfeld. Quelle: Bosch

Bosch entwickelte das Deepfield Connect-Feldüberwachungssystem, das qua Sensorik die Wärme, die Feuchtigkeit in der Luft und im Boden misst. Ein vergleichbares System, genannt Deepfield Connect-Milchüberwachungssystem reagiert auf die Messwerte der Milch.

Und man hat mit Smart Cab, ein CAB Conceptcluster, entwickelt, das die Kommunikation zwischen Fahrzeugen, Kameras und Drohnen ermöglicht. Bestimmte Features können OTA geladen werden, was beispielsweise die Feinjustierung von Düsen erlaubt.

Die erhobenen Daten werden in der Cloud gespeichert, was eine Übersicht erlaubt und im Baukastensystem bestellbar ist. Alle Daten lassen sich selbstverständlich auch per App einsehen.

Relativ neu ist das Konzept des Smart Spraying, das in Kooperation mit Bayer entwickelt wurde. Die Herbizide werden dabei nur bei Bedarf verteilt, was durch Kameras ermittelt wird. Diese befinden sich an einem Fahrzeug und ein Algorithmus im Hintergrund unterscheidet zwischen Nutz- und Unkraut. Das Fahrzeug kann im Bedarfsfall sofort entsprechende Stoffe absondern.

Mitteilungsübersicht von Bosch

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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