BMW: Qualitätsmanagement per Gestenerkennung

Derzeit will BMW seine Produktionsstätten mit einem System ausstatten, das die Gesten der Mitarbeitenden erkennt und will so die Effizienz steigern.

Der bayrische Automobilhersteller will seine Fertigungsanlagen mit Stereokameras ausbauen, sodass diese die Gestik der Mitarbeitenden erkennt. Das System soll beim Qualitätsmangement bei der Stoßdämpferproduktion zum Einsatz kommen. Bisher mussten die Daten manuell in das System eingegeben werden, nun reicht ein Fingerzeig oder eine Gestik mit der Hand um diese Prüfung umzusetzen.

bmw industrie 4-0

Die Technik, die bereits in einigen Spielekonsolen Einzug gehalten hat, basiert auf zwei 3D-Kameras, sowie Infrarot-Filtern. Derart wird ein virtuelles Netz über die Situation gespannt und Änderungen durch die Mitarbeiter könnenerkannt  und ausgewertet werden.

Das System wurde unter Mitarbeit des Fraunhofer Instituts erarbeitet und derzeit in den Produktionshallen von BMW installiert.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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