BMW: Innoviz & Magna

Die Sensoren von BMW kommen von Innoviz und Magna, so die neuen Verträge.

In puncto Lidar bezieht der Hersteller BMW seine Zulieferung von Innoviz bzw. Magna.

Magna Icon Radar

Magna Icon Radar. Quelle: Magna

BMW soll seine Lidarsensorik künftig von Innoviz erhalten, einem Lidarhersteller aus Israel. Diese kooperieren unter anderem auch mit dem Zulieferer Magna oder auch mit Delphi, das heute Aptiv heißt.

Die Lidarsensorik von Innoviz soll günstiger werden, als bisherige Systeme, was auf das Solid-State-System zurückzuführen ist. Durch den Wegfall mechanisch-beweglicher Teile wird der Sensor auch noch robuster.

Konkret will man nur wenige tausend US-Dollar für einen Lidar verlangen, so die Quelle dazu. Darin wird zwar gesagt, dass Lidar für die Abstandsmessung zum Vorderwagen bereits genutzt wird, das stimmt aber nicht. Dafür nutzt man entweder Radar oder das viel günstigere Ultraschall.

Auch Magna hat an der Entwicklung des Lidars mitgearbeitet, weswegen einige Medien auch davon berichten, dass Magna den Zuschlag erhalten hat. Das Unternehmen ist auch Teil der BMW Allianzgruppe zur Entwicklung des Autonomen Fahrens bis 2021.

Der Lidar mit Namen InnovizPro soll die derzeit höchste Bildrate aufweisen und soll 2019 auf den Markt kommen. Neben BMW als Abnehmer kooperiert Innoviz auch mit Aptiv (Delphi), Samsung, SoftBank und Naver.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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