BMW, Daimler und Audi?

Es gibt Spekulationen über eine Zusammenarbeit von Audi mit BMW und Mercedes-Benz.

Im Januar verhandelte die deutsche Fahrzeugindustrie, ob sie beim Autonomen Fahren nicht doch gemeinsame Sache machen wollten. Bis März war man in Gesprächen, bis herauskam, dass Mercedes-Benz und BMW beim Autonomen Fahren zusammenarbeiten werden. Schon zuvor hatte man die Mobilitätsdienste unter Jurbey zusammengelegt. Zudem überlegt man auch bei der Produktion näher zusammenzuarbeiten.

Audi BMW Mercedes-Benz HERE Kartenmaterial

HERE Kartenmaterial

Bei den Gesprächen war auch Volkswagen, der Mutterkonzern von Audi, mit von der Partie. Doch Volkswagen entschied sich, die Kooperation mit Ford zu suchen, was mit einem Investment in Cruise Automation einherging. Nun scheint sich jedoch Audi der Kooperation von Mercedes-Benz und BMW anschließen zu wollen.

Der Grund für die Zusammenarbeit ist derselbe, der es bei den vorherigen Verhandlungen und letztlich der Grund für die Kooperation von BMW und Daimler war: man muss die Kosten drücken, um das Autonome Fahren und die E-Mobilität auf die Straße zu bringen.

Wie die Automobilwoche schreibt, soll es bei der Kooperation auch darum gehen, den Druck auf die Politik zu erhöhen. Tatsächlich haben auch BMW und Mercedes-Benz im März verkündet, dass sie sich für die Regelung des Autonomen Fahrens stark machen wollen. In den kommenden Jahren wollen sie Fahrzeuge auf Level 3 verkaufen. Ein entsprechendes Gesetz gibt es bereits seit 2017. Audi wollte dieses Jahr eigentlich einen Level-3-A8 auf den Markt bringen. Die Automobilwoche spricht davon, dass es an den Genehmigungen scheiterte.

Die VW-Tochter Audi plant offenbar, so die Quelle, 14 Milliarden Euro in die Digitalisierung, E-Mobilität und das Autonome Fahren zu investieren. Das Geld soll durch Einsparungen in Höhe von 15 Milliarden Euro bis 2022 freigestellt werden.

Dennoch sind die Anleihen für eine gemeinsame Herangehensweise schon vor Jahren gelegt worden. Denn den drei Herstellern, Audi, BMW und Mercedes-Benz, gehört mit den Bosch und Continental das Navigations- und Kartendienstleistungsunternehmen HERE.

Quelle

, , ,

Comments are closed.