BMW Campus für 3D Druck

In Oberschleißheim hat BMW einen Fertigungscampus für 3D Drucktechniken geplant.

In Unterschleißheim hat der BMW Konzern seine Aktivitäten zum Autonomen Fahren gebündelt und in Oberschleißheim will man die 3D Druck-Techniken zusammenfassen.

Gedrucktes im BMW

Gedrucktes im BMW. Quelle: BMW

Für den Standort in Oberschleißheim will BMW über zehn Millionen Euro investieren. Die Konzentration auf den 3D Druck zeigt die Richtung an, in die BMW auch gehen will. Schon der Autonome E-Shuttle Olli ist teils im 3D Drucker entstanden und auch in heutigen BMW Modellen findet sich gedrucktes Material, so beispielsweise bei i8 Roadster.

Die Drucksachen sollen sowohl mit Plastik, als auch mit Metall gelingen – je nach Bedarf und Prozesskette. Das neue Werk wird zum Pilotprojekt für die Technik und ist für die Schulung für den Nachwuchs gedacht. Hier werden bis zu 80 Personen arbeiten und zwar ab 2019.

Mit dem Druck können die Einzelteile vor Ort selbst hergestellt werden, was das nachhaltige Ziel von BMW ist. Heute druckt man bereits in den Werken Spartanburg (USA), Shenyang (China) und Rayong (Thailand) so manches Einzelteil für BMW Modelle.

Die Technik zum Druck größerer Flächen hat man von dem US-amerikanischen Startup Carbon, das seinen Sitz im Silicon Valley hat. Die Technik heißt DLS Digital Light Synthesis. Weitere Features hat man sich vom Startup Desktop Metal abgeschaut, wobei es um die Metalldruckverfahren geht.

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