BlackBerry: Sicherheitszertifikate für Autonomes Fahren

BlackBerry stellt sein Zertifizierungssystem für KI-betriebene Autos vor.

Der ehemalige Handyhersteller BlackBerry und seine Tochterfirma QNX haben sich schon lange auf das Autonome Fahren konzentriert. Derart hat man bereits derartige Fahrzeuge getestet und sich auf die Cybersicherheit spezialisiert. QNX arbeitet auch am Betriebssystem für das Auto. In diesem Zusammenhang stellt man nun das Zertifizierungssystem “SCMS” vor.

BlackBerry/QNX im Jaguar XJ Konzeptwagen

BlackBerry/QNX im Jaguar XJ Konzeptwagen. Quelle: Blackberry

Das Konzept soll die Cybersicherheit garantieren und ist sowohl für das Autonome Fahren als auch für Smart Cities gedacht. Der gemeinsame Nenner ist das IoT (Internet of Things). Das System von Blackberry heißt Security Credential Management System (SCMS) und bietet eine sichere Infrastruktur für Sicherheitsschlüssel.

Dafür arbeitet man auch mit der Firma Jarvis zusammen, die sich auf die Sicherheitslücken beim Autonomen Fahren spezialisiert hat. Sie geben auch Hinweise, wie man die Sicherheitslücken schließen kann. Das gemeinsame Projekt SCMS erlaubt die Ausstellung von individuellen Sicherheitszertifikaten. Diese werden bei der Fahrzeugkommunikation oder der IoT-Kommunikation verwendet.

Die Technologie soll auch in Japan Anwendung finden. Denn das Land will schon 2020 über automatisierte Fahrzeuge verfügen. Die Deadline ist gewählt worden, da in diesem Jahr die Olympischen Spiele stattfinden werden und Japan will sich als fortschrittliches Land darstellen.

BlackBerry hat dort einen wichtigen Standort und wirbt damit, dass man weiß, wie sich Veränderungen auswirken. Denn auch BlackBerry hat den Trend zum Smartphone mit vorangetrieben, dann aber nicht rechtzeitig die Kurve gekriegt. In Japan arbeitet BlackBerry/QNX mit den Firmen Renesas, Hitachi, Denso, Fujisoft und weiteren Unternehmen zusammen.

Quelle und Pressemitteiung

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