Bitkom: KI und die Notwendigkeit der Datenflut

Der Branchenverband Bitkom konstatiert, es braucht viele Daten für das Training der KI.

Die Künstliche Intelligenz (KI) erobert immer weitere Gebiete und auch im Bereich des Autonomen Fahrens, steigt der Bedarf. Damit einher geht auch eine steigende Nachfrage nach Daten. Denn, um die KI zu trainieren, braucht es viele unterschiedliche Daten.

Daten Fahrzeug

Im Bereich des Autonomen Fahrens sind das beispielsweise Bilder, damit die KI das Objekt auch dann erkennt, wenn es aus einer anderen Perspektive gesehen wird. Wobei man diese Daten auch per KI selbst generieren kann. Die KI wird aber auch in anderen Bereichen trainiert, sei es für medizinische Zwecke oder bei der Qualitätskontrolle in der Industrie.

Die Bitkom hat diesbezüglich eine Umfrage gestartet. Dabei gaben 34 Prozent der Unternehmen mit mehr als 50 Personen an, diese Technologie zu verwenden oder dies zu planen. Für zwei Drittel ist das Thema noch nicht relevant.

Mit dem steigenden Einsatz erhöht sich auch der Bedarf an Trainingsdaten. 94 Prozent der Unternehmen, die sich mit der KI beschäftigen, sehen diese Tendenz. 66 Prozent gehen davon aus, dass es dafür auch personenbezogene Daten braucht. Die meisten Unternehmen holen für die Nutzung, gemäß der DSGVO, die Einwilligung ein.

63 Prozent nutzen die Daten nur anonymisiert, obwohl damit der Personenbezug gelöscht wird. 20 Prozent nutzen eine Pseudonymisierung, sodass die Daten nicht ganz verstümmelt werden. 16 Prozent nutzen Dritte für die Gewährleistung des Datenschutzes. 10 Prozent verzichten komplett auf personenbezogene Daten.

Die Bitkom sieht hier eine Rechtsunsicherheit für die Unternehmen und plädiert für eine Neuorientierung des Feldes. So sollen mehr Daten erhoben werden, aber sie sollen durch Sorgfalt und Souveränität besser gepflegt werden.

Quelle

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