Betonmischanlagen – Produktionskomplexe 

Betonmischanlagen sind technologische Komplexe. Sie bestehen aus Anlagen mit unterschiedlichen Funktionen, die zusammenarbeiten, um Mörtel anzufertigen. Spezialmaschinen werden für die Herstellung von Transportbeton eingesetzt, der auf verschiedenen Baustellen verwendet wird.

Funktionsweise und Klassifizierung von Betonmischanlagen

Mit diesen Betonmischanlagen wird die folgende Abfolge von Vorgängen durchgeführt:

  1. Abnahme und Organisation der Lagerung von Komponenten, die für die Herstellung von Beton erforderlich sind.
  2. Zuführung der Rohstoffe in die Mischeinheit gemäß den in der Rezeptur vorgesehenen Anteilen.
  3. Mischen der Komponenten und nachfolgende Ausgabe des Fertigbetons.

Die Betonmischanlagen werden in Abhängigkeit von der Betriebsart in zwei Typen eingeteilt, d. h. die Anlagen mit kontinuierlichem und die mit zyklischem Betrieb. Der erste Typ ist für die Non-Stop-Herstellung und der zweite für die Serienherstellung konzipiert.

Bei einer Non-Stop Anwendung werden alle Arbeitsphasen ständig und parallel durchgeführt. Wenn zyklische Anlagen verwendet werden, wiederholen sich die Vorgänge – Füllen, Mischen und Entleeren – periodisch.

Betonmischanlagen werden je nach Einbauart in die folgenden Typen unterteilt:

  1. Stationäre Anlagen. Diese werden an einer speziell vorbereiteten Stelle des Fundaments installiert. Der Schwerpunkt liegt auf der Herstellung von Großserien, die eine vollständige Automatisierung des Herstellungsprozesses gewährleisten.
  2. Mobile Anlagen. Diese werden auf kleinen Grundstücken in unmittelbarer Nähe der Baustelle installiert. Diese technologischen Komplexe werden mit einem oder mehreren Lastwagen zum Einsatzort transportiert. Der Auf- und Abbau der Geräte dauert einige Stunden.
  3. Fahrbare Anlagen. Diese werden auf Baustellen mit großen Flächen, z. B. Brücken und Tunneln, eingesetzt. Die Montage kann auf temporären Fundamenten erfolgen.

Struktur und Aufbau von Anlagen

Die Betonmischanlage besteht aus den folgenden Komponenten:

  1. Software. Die Software gewährleistet den störungsfreien Betrieb der Anlagen und die erforderlichen Eigenschaften des hergestellten Betons und sorgt für die Prozessautomatisierung.
  2. Ladeeinheiten. Diese Gruppe umfasst Zuschlagstofftrichter, Förderanlagen, Zementsilos und Schnecken. Die Anlage ist für den Transport von Rohstoffen aus den Lagerbereichen zum Dispenser erforderlich.
  3. Dosieranlagen. Die Anlage trennt die erforderlichen Mengen an Zuschlagstoffen, Zement und Flüssigkeiten für die Baumischung nach der gewählten Rezeptur.
  4. Betonmischer. Er ist eine komplexe Einheit, in der die Betonkomponenten gemischt werden.

Je nach Konfiguration können Betonmischanlagen als lineare oder verschachtelte Anlagen ausgeführt werden. Bei der ersten Variante werden die Geräte, die den Komplex tragen, in einer oder mehreren parallelen Reihen aufgestellt. In der Nähe jedes Mischers sollten ein Dispenser und Durchlauftrichter installiert werden.

Ein Verschachtelungssystem wird als vorteilhafter angesehen. Alle notwendigen Zubehörteile sind um den Mischer herum aufgestellt. Es wird ein Satz Dispenser benötigt, damit es funktioniert.

Wenn Sie eine Betonmischanlage auswählen, wird der Einsatzbereich berücksichtigt, der die Anforderungen an die Eigenschaften der Anlage bestimmt. Die Leistung ist der wichtigste Parameter einer Maschine. Sie wird auf der Grundlage der durchschnittlichen Verlegeintensität des Betons berechnet.

Diese Zahl erreicht bei großen Anlagen bis zu 300 Kubikmeter pro Stunde. Die Minianlagen haben eine Leistung von 5 Kubikmetern pro Stunde. Maschinen, die 50 Kubikmeter Beton pro Stunde herstellen können, sind in der Bauindustrie populär.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

Das könnte dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

* Für einen Kommentar braucht es einen Blick in die Datenschutz-Bestimmungen