Berlin bietet Geld für Abbiegeassistenzsystem

Die Stadt Berlin plant einen Fördertopf von einer Million Euro für Lkw-Abbiegeassistenzsytseme.

In Berlin gab es in diesem Jahr bereits zwei tödlichen Fahrradunfälle. In einem Fall war es ein Lkw, im anderen Fall ein Linienbus der Verkehrsbetriebe BVG. Der Bus verfügte sogar über eine abgespeckte Version des Abbiegeassistenten. Nach den Ereignissen wurde der Ruf nach mehr Technik lauter.

Bus und die Umwelt

Die EU will die Assistenzsysteme ab 2022 verpflichtend für neue Lkws machen und das Bundesverkehrsministerium hatte einen Fördertopf ausgeschrieben, der bereits nach wenigen Tagen erschöpft war. Zu einer weiten Bezuschussung kam es danach nicht mehr. Daher hat sich nun die Stadt Berlin bereit erklärt, einen solchen Fördertopf einzurichten.

Für die kommenden zwei Jahre stellt der Berliner Senat jeweils eine Million Euro bereit. Damit übernimmt die Stadt 80 Prozent der Rechnung für die Integration der Systeme, wobei höchstens bis zu 1.500 Euro fließen. Das reicht für bestenfalls 3.300 oder wenigsten 1.300 Lkws. Jedoch sind rund 100.000 Lkws mit dem B-Kennzeichen zugelassen.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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