Autonomes Parken der TU Braunschweig

Das Autonome Parken ist ein Testprojekt der Technischen Universität Braunschweig im Flughafenparkhaus.

Auf dem Flughafen von Braunschweig wird künftig das Autonome Parken erforscht. Die entsprechenden Genehmigungen erhielt die TU Braunschweig bereits.

Testfahrzeug für Autonomes Parken in Braunschweig.

Testfahrzeug für Autonomes Parken in Braunschweig. Quelle: regionalbraunschweig

Das Konzept des Autonomen Parkens wurde bisher vor allem von der Industrie aufgegriffen. So hat beispielsweise VW ein Projekt dazu und angefangen damit hat die Kooperation aus Mercedes-Benz und Bosch, die es am Mercedes-Benz Museum in Stuttgart umgesetzt haben. Das Projekt wurde inzwischen auf Aachen und auf China ausgedehnt

Der Name des Forschungsprojekts der TU Braunschweig lautet SynCoPark, was für “Synergien aus Kooperation und Standardisierung des herstellerunabhängigen automatisierten Parkens” steht. Dabei bedient man sich des neu gebauten Parkhauses am Flughafen, nördlich von Braunschweig. Schon vor dem Neubau hatte man die nötigen Voraussetzungen in die Planung einfließen lassen und einige Parkplätze sind für das Testen reserviert.

Derzeit installiert man die nötigen Sensoren in dem Parkhaus. Des Weiteren braucht es eine zuverlässige Kommunikation und Positionsbestimmung der Fahrzeuge. Dabei kann man jedoch nicht auf das GPS Signal zurückgreifen.

Die Tests sollen in abgegrenztem Areal, aber auch in Verbindung mit manuellen Fahrzeugen und vor allem unter Zulassung von Fußverkehr ablaufen. Das Ziel ist die Etablierung der Technik in diversen Parkhäusern und Infrastrukturen, und zwar unabhängig vom Hersteller des jeweiligen Fahrzeugs.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit 2,5 Millionen Euro für 27 Monate gefördert. Zu den Kooperationspartnern zählen die Stadt, der Flughafen, die Braunschweiger Parken GmbH, das Institut für Automobilwirtschaft und industrielle Produktion (AIP), die Forschungsstelle Mobilitätsrecht, die APCOA PARKING Deutschland GmbH, die EDAG Engineering GmbH, die GOLDBECK GmbH, die NavCert GmbH und die PRETHERM GmbH.

Die Tests werden vom niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) der TU Braunschweig mithilfe des Instituts für Fahrzeugtechnik (IfF) geleitet.

Weitere Partner sind die Allianz-Region GmbH, die ITS Deutschland GmbH und die Leica Geosystems GmbH. Zudem bekommt man Unterstützung der beiden Hersteller Volkswagen und BMW.

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